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Durchführung

die Weisheit nutzen

 

 

 

 

 

 

Durchführung
  1.  Handarbeit kann den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einsparen.
  2.  Hygiene ist auch im Garten sehr wichtig – kranke Pflanzen stecken
    gesunde an.
  3.  Hungernde, leidende Pflanzen kränkeln leicht: Beachtung der Pflanzensbedürfnisse.
  4.  Beobachten – Erkennen – Erfahren – Lernen – Umsetzen.

Das sollte man wissen!

Meist reicht es aus die Lebensweise von 5 alljährlich auftretenden Schadorganismen zu kennen. Auch 5 jährlich vorkommende Nützlinge sollte man schon kennen.

Die Lupe als wichtigstes Mittel des Erkennens.
Winterschlaf von wegen? …. den hält meist nur der Gärtner!

Die widerstandsfähige Sorte kann für das Gärtnerglück entscheidend sein
Nützling / Schädling / Indifferent sind Erfindungen des Menschen
Nützlinge gewähren lassen, schonen und hegen.
Welche Voraussetzungen sind für das Garten-Menagement erforderlich:
Ohne die Kenntnis über den Schadverursacher und dessen Lebensweise ist eine erfolgreiche zeitgemäße, gezielte Gegenwehr nicht möglich:

  • Kenntnis über 5 alljährlich auftretende Schädlinge.
  • Kenntnis über 5 alljährlich auftretende Pflanzenkrankheiten.

Ohne die vorgenannten Kenntnisse ist eine erfolgreiche, zeitgemäße, gezielte Gegenwehr ebenfalls nicht möglich

  • Denn nicht jeder, der am “Tatort” erscheint ist auch der “Täter”. Wie beim Fernsehkrimi muss man für die Schaderreger einen “Steckbrief” erstellen, an dem man den “Täter” eindeutig erkennt!
  • Regelmäßige (z.B. wöchentliche) Kontrollen (mit der Lupe): Durch regelmäßiges Absuchen lernt man viele Lebewesen kennen, die auf und von den Pflanzen leben und erkennt, dass es ja nicht nur Schädlinge, sondern eine ganze Reihe anderer Lebewesen, die keine Schäden verursachen u.a. auch Nützlinge.
  • Warndienstgeräte helfen bei der Beobachtung, z.B. Lockstofffallen
  • Beachtung der Toleranzschwelle: nicht jeder einzelnen Blattlaus nachlaufen

 

Beispiele aus der Praxis

Beispiele Schädlinge

Apfelwickler-Lebenslauf  (Wie kommt der Wurm in den Apfel?)

Der weithin bekannte Schädling, der “Wurm im Apfel” gibt das klassische Beispiel dafür ab, dass eine Abwehr ohne genaue Kenntnis der Lebensweise nicht möglich ist. Denn wenn sich der “Wurm” in den Apfel einmal eingebohrt hat, gibt es kein Mittel der Erde, das einerseits die Raupe beseitigt und andererseits die Frucht unbeschädigt bleibt. Die Grafik zeigt, dass es im Jahr 2 kritische Phasen (Generationen) gibt, in denen die Äpfel vor der Attacke dieserRaupe geschützt werden muss: Ein Kleinschmetterling legt in diesen kritischen Phasen winzige Eier (ca. 0,5 mm) auf dem Apfelbaum– nicht nur auf die Früchte – ab. Die Eier sind nicht nur sehr klein, sondern auch sehr schwer erkennbar und ähneln kleinen Wassertropfen. Es gibt keine Möglichkeit vor der Eiablage eine erfolgreiche Abwehr durchzuführen, mit welchen Mitteln auch immer! Es gibt aber Möglichkeiten, den Schmetterling zu beobachten (Lockstofffalle) und mit einem biologischen Mittel (z.B. Granulosevirus) eine Schutzschicht auf die Früchte zu applizieren, die verhindert, dass die schlüpfenden Räupchen sich in die Fruchtschale einbohren. Nachdem die Schmetterlingsweibchen ihre Eier nicht alle an einem Tag ablegen, sondern sich die Eiablage über 1 – 2 Wochen hinziehen kann, muß diese Prozedur meist 1 – 2 mal wiederholt werden.
Eine andere Methode versucht mit biotechnischen Einrichtungen die Faltermännchen zu verwirren, sodass sie zu den paarungsbereiten Weibchen nicht hinfinden. (aber: derzeit leider keine Zulassung im Hausgarten).

 Eier – Raupen -  Puppe -  Falter – Schadbilder   und  Puppe – Falter – Schadbilder

Beispiele Nützlinge

Nützlinge contra Schädlinge